Samstag, 15. Juni 2013

Deception – Betörendes Trugbild – Teil 5

Es ist soweit! Das Ende von Deception ist erschienen. Ich hoffe, euch hat es so viel Spaß gemacht wie mir und ihr habt mitgefiebert!

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Aus der Kurzgeschichte „Täuschungsmanöver“ ist die Idee zu einem Roman rund um die Figur der geschickten Diebin Samantha entstanden (die in besagter Geschichte noch Klara hieß). Die kurze Erzählung dient nun als Prolog, alle weiteren Teile des Romans und auch die Figuren sind natürlich brandneu geschaffen worden. 
„Deception“ ist ein Fortsetzungsroman und wird in insgesamt fünf Teilen erscheinen. Viel Vergnügen beim Lesen!

Einen letzten Auftrag wollte Samantha noch erledigen, bevor sie ihre Karriere als Diebin und Trickbetrügerin beendet. Doch dieses Mal erfüllt sie keinen Auftrag, sondern will sich selbst belohnen. In der Schweiz umgarnt sie erfolgreich den Unternehmer Scott Winters, um sich den Zutritt in seine Villa zu erschleichen. Alles läuft glatt – zu glatt!
Ehe Sam es sich versieht, steht sie zwischen drei Männern, von denen keiner in Wahrheit der ist, der er vorzugeben scheint. Zum ersten Mal in ihrem Leben läuft sie Gefahr, wirklich ihr Herz zu verlieren – doch wem kann sie trauen?

Teil 5 von 5 

Leseprobe
„Sag mal, Sam, welche Filme guckst du eigentlich gern? Warte, nein – ich will raten! Romantische Komödien?“
„Meinst du das ernst?“, fragte Sam ungläubig.
„Okay, dann halt nichts Romantisches, ist ja gut. Doch eher Thriller?“, hakte Michael noch einmal nach.
„Ich glaube, du spinnst.“ Resignierend ließ sie die Schultern sinken und verdrehte die Augen. „Fast hätte ich vergessen, dass ich gerade nicht mir dir reden wollte.“
„Wieso? Wir haben doch Zeit. Da können wir sie auch nutzen, um uns besser kennenzulernen.“ Er klang tatsächlich, als würde er es völlig ernst meinen.
„Hast du vielleicht bei dem Schlag auf den Kopf mehr Schaden davongetragen als gedacht?“ Die Beule an seinem Hinterkopf hatte in der Tat recht beeindruckend gewirkt, doch nun konnte Sam sie nicht mehr sehen, da sie mit dem Rücken zu ihm saß. Ihre Hände waren hinter ihrem Körper gefesselt und um ihre Taille war ein Seil geschlungen. Nur ihre Füße waren frei, wie sie mit einem Seufzen feststellte.
„Nicht, dass ich wüsste. Aber ich muss zugeben, dass mein Kopf noch etwas dröhnt. Außerdem habe ich gerade nicht die geringste Ahnung, was ich tun soll.“ Tatsächlich schwang ein leichter Hauch von Panik in seiner Stimme mit, den sie jetzt erst wahrnahm.
Laut hörbar schnaubte sie. „Genauso, wie du mir heute morgen weismachen wolltest, dass du keinen Plan hattest?“

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