Freitag, 17. Mai 2013

Leseprobe: James erzählt – Nea



Ein mysteriöser Brief seines Freundes Mike lockt James auf einen abgelegenen Landsitz in Englands East Midlands. Obwohl der knappe Inhalt der Nachricht keine Details verrät, ist er zu neugierig, um die Einladung nicht anzunehmen.
In Derbyshire angekommen verschlägt es ihm den Atem, denn sein Freund hat sich dieses Mal selbst übertroffen: Im Nea, einem luxuriösen Etablissement, erwarten James vier Wochen voller SM, ungezügelter Lust und ausgefallenen Fantasien.
Dort gibt es nur eine Regel – doch ohne es zu ahnen, bricht James diese gleich nach seiner Ankunft und gefährdet damit nicht nur seinen Aufenthalt, sondern auch seine Freundschaft zu Mike...

Dieser Roman besitzt Handlung und Herz, enthält aber auch explizite Darstellungen von SM-Praktiken und homoerotischen Begegnungen. Falls Sie also pure Romantik (in kleinen Portionen ebenfalls vorhanden) und Geschichten um die große, wahre Liebe bevorzugen, wird dieses Buch Sie nicht glücklich machen.


Leseprobe

„Ich denke, einem echten Edelmann sollte ich mich wenigstens erkenntlich zeigen – besonders bei einem dermaßen attraktiven Edelmann.“
Ohne zu zögern fuhr Melanie mit ihren Fingern unter meine Jacke und bahnte sich ihren Weg bis zu meinem Bauch. Zwar war mein erster Impuls, zu widersprechen und ihre Avancen abzuwehren, doch ich ließ sie gewähren – es wäre immerhin extrem unhöflich gewesen, ein so dankbares Angebot nicht anzunehmen, nicht wahr?
Sie wusste, was sie tat. Geschickt öffnete sie meine Hose und griff meinen bereits fast aufgerichteten Schwanz. Es war eine ungewohnte Position für mich, von hinten liebkost zu werden, ohne meine Gegenspielerin zu sehen, doch ihre Berührungen und das Setting, in dem wir uns befanden, machten mich extrem an. Der kräftige Wind ließ das Gras um uns herum rauschen und schlug mir ein paar ihrer duftenden Haarsträhnen ins Gesicht.
Mit sanftem Druck bedeutete sie mir, mich umzudrehen; sofort presste sie mir einen Kuss auf die Lippen und glitt mit ihrer Zunge dazwischen, die sich als ebenso geschickt wie ihre Finger herausstellte. 
Dann – wieder, ohne zu zögern oder es auch nur ansatzweise anzukündigen – kniete sie sich vor mich und zog meine geöffnete Hose bis zu meinen Knöcheln hinunter. Die kalte Luft ließ mich kurz erschaudern. 
Noch einmal sah sie mich aus großen, vielsagenden Augen an, dann ließ sie meinen Penis bis zur Wurzel in ihren Mund gleiten. 
Stöhnend lehnte ich mich an das kalte Metall meines Wagens und genoss einfach nur. Gierig umfasste Melanie meine Oberschenkel und presste meinen harten Schwanz immer wieder mit erstaunlicher Härte und Schnelligkeit in ihre Kehle; leises Gurgeln war über der kräftigen Brise das Einzige, was ich hören konnte.

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