Donnerstag, 2. Mai 2013

Deception – Betörendes Trugbild – Teil 2


Aus der Kurzgeschichte „Täuschungsmanöver“ ist die Idee zu einem Roman rund um die Figur der geschickten Diebin Samantha entstanden (die in besagter Geschichte noch Klara hieß). Die kurze Erzählung dient nun als Prolog, alle weiteren Teile des Romans und auch die Figuren sind natürlich brandneu geschaffen worden. 
„Deception“ ist ein Fortsetzungsroman und wird in insgesamt fünf Teilen erscheinen. Viel Vergnügen beim Lesen!


beam / amazon

Einen letzten Auftrag wollte Samantha noch erledigen, bevor sie ihre Karriere als Diebin und Trickbetrügerin beendet. Doch dieses Mal erfüllt sie keinen Auftrag, sondern will sich selbst belohnen. In der Schweiz umgarnt sie erfolgreich den Unternehmer Scott Winters, um sich den Zutritt in seine Villa zu erschleichen. Alles läuft glatt – zu glatt!
Ehe Sam es sich versieht, steht sie zwischen drei Männern, von denen keiner in Wahrheit der ist, der er vorzugeben scheint. Zum ersten Mal in ihrem Leben läuft sie Gefahr, wirklich ihr Herz zu verlieren – doch wem kann sie trauen?

Teil 2 von 5 
Der dritte Band erscheint am 15. Mai

Leseprobe

Ihr Hals wurde trocken und sie konnte seinem Blick nicht standhalten. Eingehend betrachtete sie auf der Straße vor ihr das beeindruckende Bankgebäude, vor dem gerade eine schwarze Limousine hielt. Die Scheiben waren getönt.
Mit einem Mal richteten sich die feinen Härchen an ihrem Körper auf. Ihr Magen verkrampfte sich nervös. Der Fahrer stieg aus der Limousine und hielt die hintere Tür auf. Ein großer, schlanker Mann stieg aus. Als er neben dem Auto stand, ließ er seinen Blick über Straße schweifen – genauso, wie Sam es eben getan hatte.
Er knöpfte sein schwarzes Jackett zu, unter dem er nur ein weißes Hemd trug, keine Krawatte. Seine Haare waren rabenschwarz und streng nach hinten gekämmt. Ohne dass sie sagen konnte warum, wusste Sam mit einem Mal, dass seine Augen grau waren – sie mussten es einfach sein.
Sah er sie an? Was Attraktivität anging, konnte er es mühelos mit Michael aufnehmen. Doch ihn umgab eine Art Aura, die Samantha nicht deuten konnte. Sie spürte seinen wachen Blick auf sich und ihre Kopfhaut prickelte so stark, dass es in ihren Fingern juckte, sich zu kratzen.
Sie konnte sich nicht abwenden, selbst blinzeln erschien unmöglich. Da! Sie war sich sicher, dass er ihr zugezwinkert hatte.

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