Montag, 8. Oktober 2012

Prokrastination für Profis

Ja, ich gestehe – ich prokrastiniere gern und rede mich dann damit heraus, dass es ja irgendwie zur künstlerischen Arbeit dazugehört. 

Warum ich das mache? Ich habe nicht die geringste Ahnung und ich fühle mich auch wirklich schlecht dabei, aber ich tue es trotzdem. Das Witzige daran ist, dass ich danach meist mehr Ideen als vorher habe, was in erster Linie am Prokrastinieren selbst liegt.

Wenn ich am Computer sitze und der letzte Funke nicht so recht überspringen will, führt mein erster Weg in der Regel ins Internet. Ich schaue über tumblr, sammle Ideen auf pinterest und strolche über diverse Blogs. Meist eher um den Druck aufgrund von Zeitmangel zu erhöhen als auf der konkreten Suche nach irgendetwas. Ich stolpere dann meistens über ein Bild, ein gif oder eine Textzeile, die meine Synapsen stimuliert und bekomme eine neue Idee oder mehrere. 

Ideenauslösend bei mir:



Mir gefällt ihr Gesichtsausdruck, sehr inspirierend


Die Farben erinnern mich daran, mehr mit visuellen Eindrücken zu arbeiten


Hat mich zu einer neuen Figur namens Klara inspiriert, mehr dazu demnächst...


Ja, es darf auch mal ein Mann sein. Wer möchte noch hineinkneifen?

Die Bilder habe ich auf meinem tumblr gesammelt – wer möchte, kann mir gern folgen. Natürlich wieder nur ab 18 Jahren!

Diese Idee notiere ich mir, verbummele noch mehr Zeit und beschließe dann, an der neuen Idee zu arbeiten. Meist fällt mir in dem Moment ein, dass ich ursprünglich ja an etwas Anderem gearbeitet habe und das dringend fertigstellen muss. 
Mein Blick wandert dann langsam nach links, denn dort steht auf der Fensterbank eine kleine rote Uhr aus Plastik und wenn ich die Uhrzeit sehe, sage ich in neun von zehn Fällen ein böses Wort und mache mich emsig ans Werk, Projekt Nummer 1 mit der Dringlichkeitsstufe 100 endlich fertigzustellen.

Unverbesserlich. Einfach unverbesserlich.

Der Sinn dieses Blogposts? Ganz einfach: Ich habe wieder etwas "in der Mache".

Eine schöne Woche!

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