Samstag, 25. August 2012

Kopfkino zum Wochenende

Harry Hautumm  / pixelio.de

Ich fuchtelte mit dem Finger wütend in der Luft herum, bevor ich mich umdrehte und ging.
"Warte gefälligst! Das Thema ist noch nicht beendet", rief der perfekte Mann mir hinterher und stapfte aus dem Schlafzimmer. Ich drehte mich zwar um, verschränkte allerdings abwehrend die Arme vor der Brust und kniff die Augen wütend zusammen.
"Und wie das Thema beendet ist. Ich habe keine Lust meine Zeit mit hypothetischen Diskussionen um hätte, wäre, könnte, sollte zu führen. Außerdem habe ich ja noch nicht einmal damit angefangen."
"Wir sollten trotzdem darüber reden", verlangte er und ich schrie frustriert auf. In solchen Moment trieb er mich einfach zur Raserei. Alles war gesagt und eigentlich hatte ich schon längst vergessen, worum es einfach ging – ich wollte lediglich zwei Minuten Ruhe um mein erhitztes Gemüt abkühlen zu können. Aber wie sollte ich das schaffen, wenn dieses Diskussionsmaschine von Mann mir auf Schritt und Tritt folgte und einfach nicht die Klappe hielt.
"Lass es gut sein", verlangte ich mit warnender Stimme. Der perfekte Mann blieb irritiert stehen, vermutlich hatte ich diesmal den richtigen Tonfall getroffen. Mittlerweile hatte ich bei meinem Fluchtversuch vor dieser dämlichen Diskussion meine Runde durch die Wohnung beendet und war wieder im Flur angelangt. Ich drehte mich ruckartig herum und der perfekte Mann rempelte in mich hinein. Um ein Haar wären wir beide hingefallen, doch er umfasste meine Oberarme und hielt mich fest. 
"Musst du mir eigentlich immer auf Schritt und Tritt folgen? Nicht einen Moment Ruhe hat man hier!"
"Du bist süß, wenn du dich so aufregst–"
Er beugte sich vor und drückte mir einen Kuss auf die Lippen. Ich spürte innerlich, dass ich weich wurde, aber ich wollte es ihn um keinen Preis wissen lassen.
"So kommst du aus der Nummer nicht raus", brachte ich mit atemloser Stimme hervor, als er sich wieder aufrichtete.
"Ach nein?", fragte er mit verführerischer Stimme und selbst in unserem halbdunklen Flur konnte ich erkennen, dass seine Augen blitzten.
"Nein." Diesmal klang zumindest meine Stimme ein wenig fester.
Sein Grinsen wurde breiter und ohne, dass ich etwas hätte tun können, schob er mich gegen die Wand. Er beugte sich erneut vor und erstickte meinen – mittlerweile ohnehin nicht mehr ernst gemeinten – Protest mit einem Kuss. Während er meine Beine mithilfe seines Knies spreizte, drängte seine fordernde Zunge sich zwischen meine Lippen und begann, mit meiner zu spielen.
Seine Finger wanderten unter den Stoff meines T-Shirts und meine Nippel waren hart, noch bevor seine Hände sich um meine Brüste schlossen. Den BH hatte ich schon vor Stunden ausgezogen. 
Ich spreizte meine Beine noch ein wenig weiter und presste mich ihm gierig entgegen, das Verlangen durchflutete meinen ganzen Körper und seine geschickten Liebkosungen sorgten dafür, dass ich förmlich nass vor Verlangen wurde.
Plötzlich zog er mich von der Wand weg und schob mich rückwärts ins Wohnzimmer. Er drückte mich aufs Sofa und bedeutete mir auffordernd, dass ich meine Hose ausziehen sollte. Er öffnete bereits seinen Gürtel und während ich mir überlegte, wie überzeugend ein Protest meinerseits jetzt wohl noch wirken würde, hatte ich die Hose und meine Unterwäsche bereits ausgezogen. Der perfekte Mann ließ seine Sachen achtlos fallen, legte mir eine Hand auf den Oberkörper und presste mich in die weichen Kissen. Er ließ sich auf die Knie sinken und legte mir die Hände auf die Oberschenkel, spreizte meine Beine. 
Ich legte den Kopf zurück und als ich seinen heißen Atem auf meiner empfindlichsten Stelle spürte, schloss ich seufzend die Augen.


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