Mittwoch, 25. Juli 2012

Hitze

Heute sind prickelnde, schwüle 30 Grad angesagt. Mir persönlich wird schon bei dem Gedanken daran ganz anders. Ich gestehe es – sehr zum Unverständnis meiner Mitmenschen – ich mag den Sommer nicht.
Ich kann schöne Aspekte an ihm finden, aber ich muss ihn nicht haben. Mir persönlich ist klirrende Kälte und knirschender Schnee sehr viel lieber. 

Aber da mich keiner gefragt hat, ist der Sommer jetzt wohl für den Moment da. Ich werde mich heute verkriechen, die Vorhänge zuziehen und mit Höchstgeschwindigkeit arbeiten. Allerdings ist die Frage, wie weit ich mit meinem Vorhaben komme, denn wenn es so heiß ist, hat das bei mir meist zur Folge, dass das Kopfkino richtig angeregt ist und mich kleine Fantasien permanent von der Arbeit abhalten.

So ähnlich ist auch "Das Fenster - Eine erotische Sommernachtsfantasie" entstanden. Ich habe für diese Erzählung auch schon zwei fünf Sterne Bewertungen auf amazon bekommen und mich wirklich sehr gefreut. 
"Ich wollte die Story einfach nur mal kurz anlesen, konnte dann das Buch bis zum Ende nicht mehr aus der Hand legen - ein klares Lob!"
Ich-und-Du  / pixelio.de
Vielen Dank für diese bestärkenden Worte.

Jedenfalls war es auch ganz furchtbar schwül und drückend, als mir die Idee für "Das Fenster" kam und ich habe fleißig fantasiert, weil ich mit der Arbeit an einer anderen Geschichte nicht voran kam.

Heute zum Beispiel sehe ich dem strahlend blauen Himmel schon an, dass ich lieber mit dem perfekten Mann an den nächsten See fahren möchte. Am besten einen ganz kalten, mit glatter, dunkelblauer Oberfläche und einem einsamen Steg. Einsamkeit ist sowieso die beste Voraussetzung – oder nur die Illusion der Einsamkeit, ein Beobachter hat manchmal auch seinen Reiz.

Das kalte Wasser bietet zwischendurch eine nette Abkühlung, während ich im Schatten auf dem Bauch auf der Decke liegen und mit dem Bleistift ein paar Anmerkungen auf den Manuskriptseiten einfüge. Es sind glücklicherweise nur Kleinigkeiten und ich komme gut voran. 
Plötzlich fällt ein eiskalter Tropfen Wasser auf meinen erhitzten Rücken, dann noch einer und noch einer. Ich zucke zusammen, bringe die Manuskriptseiten in Sicherheit und sehe über die Schulter.
Der perfekte Mann steht über mir und grinst, die Wassertropfen perlen an seinem Körper und laufen über den muskulösen Oberkörper nach unten. Ich beiße mir auf die Unterlippe – nein, ich muss stark bleiben. Ich schaue wieder nach vorne und sage tapfer: "Ich muss arbeiten, das war die Bedingung dafür, dass wir hier hinkommen. Dass du mich arbeiten lässt."
Ich merke selbst, wie lahm mein Protest klingt und hoffe, dass der Mann meine billige Abwehr nicht durchschaut. Sein gemurmeltes "Hm", macht meine Hoffnung zunichte und ich spüre, dass er sich über meine Oberschenkel kniet, meine Beine zwischen seinen festhält. Seine Haut ist kalt vom Wasser des Sees und eine willkommene Abwechslung. Seine Hand stützt sich neben meinem Gesicht ab, ich liege noch immer auf dem Bauch unter ihm. 
Seine andere Hand geht auf Wanderschaft und ich schließe die Augen. 
Er zieht die Schleifen auf, die meinen Bikini an Ort und Stelle halten und ich Verräterin spüre, wie ich meinen Oberkörper anhebe, damit er meine harten Nippel liebkosen kann. Die ganze Zeit werde ich weiterhin von den feinen, kalten Wassertropfen benetzt, die allerdings gar nicht gegen die Hitze helfen, die sich in meinem Inneren auszubreiten beginnt.
Dann gleitet seine Hand wieder über meinen Rücken nach unten und bleibt auf meinem Po liegen. Er öffnet seine Beine etwas weiter und macht mir so Platz, damit ich meine Beine für ihn spreize.
Mein Atem geht deutlich schwerer und spüre seine Finger zwischen meinen Schenkeln – dort, wo die Feuchtigkeit auf ihn wartet. 
Er lacht leise und ich sehe wie sein Bizeps sich anspannt, als er sich auf mich sinken lässt und mich sanft in den Nacken beißt. Mit einer Bewegung seiner Hüften...

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.