Dienstag, 3. Juli 2012

Auf Titelsuche

Heute gibt es ein wenig aus meiner WIP-Schublade zu lesen, also der Work-In-Progress-Abteilung. Ich speichere meine Sachen natürlich immer unter – meiner Meinung nach – brillanten Titeln und wenn das Werk dann fertig ist, stelle ich fest, dass der Titel gar nicht mehr passt.


Der folgende Abschnitt stammt aus einer älteren (alles ist relativ) Erzählung, die ich momentan überarbeite. Der Original-Titel, also der, unter der ich das Dokument bei mir gespeichert habe, lautet "Beim zweiten Mal". Ich denke, er wird auf keinen Fall so bleiben. Vielleicht werde ich hier, wenn ich mit dem Überarbeiten fertig bin, eine kleine Umfrage unter meinen vorausgewählten Titeln veranstalten und meine Leser fragen, welchen sie am besten finden.


Seine Hand griff fester in meine Haare und zog meinen Kopf langsam aber bestimmt in den Nacken.
„Lass deine Augen geschlossen.“ Seine Stimme klang rau. Er hielt mich an sich gepresst, meine Handgelenke fest im Griff und mein Kopf in den Nacken gelegt. Ich konnte mich kaum bewegen und hatte Angst, dass er mich für schamlos halten könnte. Ich spürte seinen warmen Atem an meiner Kehle, er presste einen leichten Kuss auf meine Hauptschlagader, folgte ihr mit der Zunge, zog sich wieder zurück. 
Einen Herzschlag lang dachte ich, er würde aufhören, doch dann presste er seinen Mund auf meinen und ich öffnete meinen bereitwillig um seine Zunge herein zu lassen. Er erkundete meinen Mund und ich erwiderte den Kuss willig, fast schon gierig. Ich wollte ihm entgegenkommen, ihn anfassen, aber ich konnte nicht. Er hielt mich noch immer fest, meine Handgelenke umschlungen. Das waren also seine Bedingungen. Er hatte gespürt, dass ich mich bewegen wollte, unterbrach den Kuss und lachte leise. Er machte einen Schritt nach vorne, nahm mich einfach mit und ich spürte die Wand im Rücken, er drückte sein Knie zwischen meine Beine, ich biss auf meine Unterlippe. Ich war so erregt, er musste die Hitze spüren. 
Meine Lider flatterten und er sagte sofort: „Lass die Augen geschlossen!“
Er verschloss meine Lippen wieder mit seinem und gab meinen Kopf frei, seine Hand wanderte von meinem Haaransatz im Nacken, über meine Schulter nach vorne. Meine Nippel waren längst hart geworden und drängten sich ihm förmlich unter dem dünnen T-Shirt entgegen. Er saugte sanft an meiner Zungenspitze und ich wußte nicht, ob ich lieber wollte, dass er mich anfasste oder nicht. Ich zweifelte ernsthaft an meiner Selbstbeherrschung.
Während ich ganz im Kuss versank, fanden seine Fingerspitzen meine Nippel. „Lass die Hände hinterm Rücken.“ Ich gehorchte, zum einen, weil ich gerade nicht anders konnte und zum anderen, weil ich neugierig war, was dort wohl kommen würde.
Er drang mit seiner Zunge in meinem Mund, spielte mit meiner, seine Finger reizten beide hart aufgerichteten Brustwarzen gleichzeitig und gerade als ich dachte, dass es am schönsten sein, presste er mit seinen Fingern meine Nippel zusammen. Ein süßlich schöner Schmerz durchfuhr meinen Körper und ich stöhnte auf. Gleichzeitig erschrak ich und riss die Augen auf. Alexander presste mich mit seinem Körper fest gegen die Wand und zwickte meine Nippel noch ein bißchen fester. Feuchtigkeit sammelte sich in der Hitze zwischen meinen Beinen und ich keuchte. Ich wand den Kopf ab und stiess mich mit den Händen von der Wand ab. Mein Atem ging schwer und ich starrte ihn an. Er lächelte, stützte sich mit einer Hand neben mir an der Wand ab, gab mich halb frei und sagte: „Keine Sorge, nächstes Mal fessele ich dich...“

Wenn Euch die Leseproben gefallen, hier gibt es mehr (gleichbedeutend mit Unterstützung für mich)

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